Oberflächenprüfung – Erkennen von z.B. Rissen und Kratzer
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Kratzer in metallischer Oberfläche. |
Löcher in Kunststoffoberfläche |
Eine häufige Aufgabenstellung in der Qualitätssicherung ist das sichere Erkennen von Oberflächenfehlern.
Bei der Oberflächenprüfung unterscheidet man zunächst zwischen quantitativer und qualitativer Inspektion.
Bei der quantitativen Inspektion gilt das Augenmerk hauptsächlich den Veränderungen in der Tiefe.
Es werden z.B. Welligkeit oder Rauhigkeit gemessen und bewertet. Beispiele hierfür sind Kratzer oder Dellen in Kunststoff-Zierleisten.
Dagegen betrachtet die qualitative Inspektion Textur, Farbe oder Oberflächenfehler.
Aber auch bei dieser Oberflächenprüfung erfolgt oft eine quantitative Betrachtung,
um eine Aussage treffen zu können (Fehlerschwellen). Beispiele sind Druckbildkontrolle, Farb- oder Texturkontrolle von Textilien, ...
Je nach Anwendung kommen für die Oberflächenprüfung mit unseren Bildverarbeitungssystemen Flächen- oder Zeilenkameras zum Einsatz.
Bei der Erkennung der Oberflächenfehler setzen wir unterschiedliche Verfahren ein.
Beim Bildvergleich wird die aktuelle Bildaufnahme mit einem Musterbild verglichen.
Über vom Bediener eintellbare Parameter wie Größe oder Farbabweichung können mögliche Abweichungen bewertet werden.
Alternativ zum Bildvergleich oder in Kombination damit kommen Algorithmen zur Auswertung von Oberflächenstrukturen zum Einsatz.